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Mein Standpunkt – Links.SO

Mein Standpunkt – herbstzeitlos oder Die Herbstzeitlosen

LINKS SO Oktober 2017

DIESER ARTIKEL ERSCHIEN IM OKTOBER 2017 IM links.so DER MITGLIEDERZEITUNG DER SP SO

 

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Fake or truth? – Insist

Fake or truth?

Die Information war klar und deutlich. Viele liessen sich davon überzeugen. Einige blieben skeptisch oder probten den Widerstand. Der Schauplatz verschob sich mehrmals. Die Hauptdarsteller aber blieben: Ein Angeklagter, mehrere Ankläger und viele Anhänger. Die Richter wechselten. Trotz Urteilskraft spielten Gunst, Vorteilssuche und der Kampf um öffentliche Anerkennung beim Urteil entscheidend mit.

Mit dem Wechsel der Gerichte änderten sich die Klagepunkte. Doch jemand blieb konstant: der Ex-Pharisäer, der Gelehrte mit den vielen Antworten auf fast alle Fragen. Er sei viele seiner Lebensjahre einem Irrtum erlegen, bekannte er offen. Unter enormem Einsatz habe er versucht, der geglaubten Wahrheit zum Durchbruch zu verhelfen. Andersdenkende habe er verklagt und verfolgt – mit Erfolg. Und dann erzählte Paulus, gefragt oder ungefragt, sein Erlebnis mit diesem Jesus, dessen Anhänger er eigentlich hatte liquidieren wollen. Eine Begegnung mit Jesus hatte ihn zum «Konvertiten» gemacht. Seinen Eifer lebte er nun als «Apostel» aus. Er gründete Gemeinden und lehrte das Evangelium. Er blieb bei seiner neuen Haltung: in religiösen Versammlungen, in Schulen, vor römischen Beamten wie Felix und Festus, dem jüdischen König Agrippa und wohl auch dem Kaiser in Rom. Seine Lehrbriefe haben es in sich: Bis heute wird unter Christen über deren Aussagen gestritten.

Und ich? – Seit meiner unspektakulären Begegnung mit diesem Christus versuche ich, meine Entscheide denkend, im Austausch mit Menschen, im Lichte der Bibel und im Gebet zu treffen. Meine politischen Positionen konnte ich so in den vergangenen Jahren schärfen. Den Respekt vor Andersdenkenden will ich aber bewahren. Es kann ja sein, dass ich mich in «meinem Eifer» auch gelegentlich irre. Ja, verwurzelt in der «Wahrheit des Kreuzes» will ich den Glauben an die Aufrichtigkeit von Mitmenschen, die zu anderen Haltungen kommen, nicht verlieren. Denn ich gebe freimütig zu: In vielen Sachfragen suche ich in den wechselnden Kontexten immer wieder neu nach der Wahrheit. Mögen wir die Weisheit haben, die Wahrheit zu erkennen und Irrtümer einzugestehen. Paulus lehrt es uns: Der Preis kann hoch sein, aber er lohnt sich. Ich möchte in meinem Leben lieber «Truth» (Wahrheit) als «Fake» verbreiten.

Philipp Hadorn, 50 j., ist SP-Nationalrat, Zentralsekretär der Gewerkschaft des Verkehrspersonals SEV, Präsident vom Blauen Kreuz Schweiz, hat drei erwachsene Söhne und lebt mit seiner Frau in Gerlafingen SO, wo er sich in der evangelisch-methodistischen Kirche engagiert.

DIESER ARTIKEL ERSCHIEN IM NOVEMBER 2017 IM MAGAZIN INSIST



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Mediencommuniqué der SP Schweiz vom 25. Oktober 2017

Schluss mit unproduktivem Schuldenabbau

Erneut hat sich das Finanzdepartement verrechnet. Laut der heute publizierten Hochrechnung wird der Bundeshaushalt 2017 um über 1 Milliarde besser abschliessen als im Budget prognostiziert. Die SP fordert darum, dass auf die im Budget 2018 geplanten Kürzungen beim Personal, bei der Bildung und bei der Entwicklungszusammenarbeit verzichtet wird. Zusätzliche Überschüsse sollen für die Finanzierung der AHV genutzt werden anstatt unproduktiv im Schuldenabbau zu versickern.

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Motion FK-NR. Bestimmung der Höhe der Finanzierung der öf-fentlichen Entwicklungszusammenarbeit

Mein Votum zum Geschäft: 17.3362 Motion FK-NR. Bestimmung der Höhe der Finanzierung der öffentlichen Entwicklungszusammenarbeit

 

Das Video zum Votum im Nationalrat am 27. September 2017:

 



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Streitgespräch – Idea Spektrum: Rentenreform

Ist diese Rentenreform gerecht?

STREITGESPRÄCH Was ist gerecht? Wie schaffen wir soziale Sicherheit? Welches ist eine christliche Haltung? Diese Fragen stellen sich vor der wichtigen Abstimmung vom 24. September zur „Altersvorsorge 2020“. Die beiden Nationalräte Philipp Hadorn (SP, pro) und Hans-Ulrich Bigler (FDP, kontra), beides überzeugte Christen, trafen sich im Bundeshaus zum Streitgespräch. Von Andrea Vonlanthen

DIESER ARTIKEL ERSCHIEN AM 13. SEPTEMBER 2017 IM IDEA SPEKTRUM SCHWEIZ

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NWA SO: Mitgliederversammlung 2017

Megasol AG: Besuch der AKW-GegnerInnen

„Bei Abstimmungen einen Erfolg und einen Achtungserfolg, dazu zwei kantonale Wahlen gewonnen,“ umriss Nationalrat Philipp Hadorn, Präsident der Regionalgruppe Nie Wieder Atomkraftwerke (NWA SO) das zurückliegende Vereinsjahr. Am „Ort der angebrochenen Zukunft“ versammelten sich die Interessierten zur Mitgliederversammlung 2017: bei der Fa. Megasol AG in Deitingen.

Daniel Sägesser, seines Zeichens Mitglied der erfolgreichen Photovoltaik-Unternehmung Megasol AG und Co-Präsident von NWA Schweiz, zeigte dem fachkundigen Publikum die Vielfalt an Innovation auf dem Schweizer Markt.

Im Jahresbericht wurde der Erfolg der Abstimmung zur Energiestrategie mit 58%, aber auch der Achtungserfolg der Atomausstiegsinitiative mit 45,8% gewürdigt. Stolz ist NWA SO, dass 13 ihrer KandidatInnen in den Kantonsrat und ihre beiden Vorschläge in den Regierungsrat gewählt wurden. Für all diese Aktivitäten hat sich der Vorstand bestehend aus Michael Sebel, Beat Hodel und Philipp Hadorn (Präsident), aktiv investiert.

Noch gilt es, die Umsetzung der Energiestrategie 2050 sicherzustellen. „Wenn das letzte AKW in der Schweiz abgestellt ist, haben wir unseren Vereinszweck erfüllt“, hielt Hadorn fest. Einstimmig wurde der gewollte Ausgabenüberschuss genehmigt und der Vorstand wiedergewählt.

Für den Vorstand: Philipp Hadorn, Präsident NWA SO & SP-Nationalrat, Gerlafingen

mail@philipp-hadorn.ch

www.nwa-solothurn.ch

www.philipp-hadorn.ch

DIESER TEXT ERSCHIEN AM 29. JUNI 2017 IM AZ ANZEIGER NR. 26

 



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Kundgebung auf dem Bundesplatz: #wirsindauchJugendundSport

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Kundgebung auf dem Bundesplatz:

#wirsindauchJugendundSport

Herzlich willkommen auf dem Bundesplatz!

Wir sind auch Jugend und Sport – das ist eure Botschaft, das ist seit Jahrzehnten so und soll so bleiben.

Vorgestern war ich noch als Nationalrat an einer Sitzung im Parlamentsgebäude, schaute zum Fenster hinaus und versuchte mir vorzustellen, wie es heute auf diesem Platz aussehen wird – meine kühnsten Erwartungen wurden bei weitem übertroffen. Farbenfroh, kreativ und motiviert seid ihr erschienen.

Das gesteckte Ziel, dass über 1’000 Kids an diesem Jungschi-Nachmittag auf dem Bundesplatz teilnehmen, wurde weit übertroffen.

Danke! In weit über 200 Jungscharen schauen mehrere hundert Leiterinnen und Leiter, dass tausende Kinder regelmässig einen coolen Jungschi-Nachmittag erleben können, Pfingstlager Pfila, Sommerlager Sola und viele andere Aktivitäten durchgeführt werden können.

Die hier anwesenden Jungscharen haben sich der Charta christlicher Kinder- und Jugendarbeit unterstellt, die ihr mitentwickelt habt.

Und da steht Klartext:

  • Aktivitäten im rechtsstaatlichen Rahmen einer pluralistischen Gesellschaft,
  • Orientierung am Zweckartikel des Kindes- und Jugendförderungsgesetzes,
  • und seit jeher setzt ihr das Jugendsportförderungsgesetz um.

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Voranschlag 2017. Nachträge I und Ia

Mein Votum zum Geschäft: 17.007 Voranschlag 2017. Nachträge I und Ia

 

Die Videos zu meinen Voten im Nationalrat am 31. Mai 2017:

 



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«Früsch us Bundesbärn»: Mobilität & Kinderkrippen geschützt, Personal ausgebremst

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Bericht der Sondersession des Nationalrates vom 2. bis 4. Mai 2017

 

«Früsch us Bundesbärn»

Mobilität & Kinderkrippen geschützt, Personal ausgebremst

Geschätzte FreundInnen, Bekannte und WegbegleiterInnen

Anfangs Mai tagte der Nationalrat zur Sondersession. Meine Auswahl aus dem Potpourri von Themen:

Regionalverkehr finanzieren

Fast ungestillt wächst der Mobilitätshunger in der Schweiz. Nach Bestellung der zweckmässigen Leistungen im regionalen Personenverkehr gilt es diese auch zu bezahlen – nach bisheriger Aufteilung. Der Bundesrat und die Mehrheit der Finanzkommission (FK) wollten den gewohnten Beitrag des Bundes kürzen. Die Zeche hätten Kantone, Mitarbeitende und Reisende zu bezahlen. Eine satte Mehrheit folgte meiner FK-Minderheit und damit der Mehrheit der Verkehrskommission und dem Ständerat: Der Bundesbeitrag wurde um 144 Mio. Franken aufgestockt (mehr …)



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PUSH bringt SEV Zuwachs

Per 1. Juli 2017 werden die PUSH-Mitglieder in den SEV integriert. Damit erhöht der Personalverband PUSH, der bei Swissport, Swiss, Priora und ISS Mitarbeitende organisiert, die Professionalität – und der SEV seinen Organisationsgrad beim Luftverkehrspersonal.

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