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Medien

AKW Gösgen: Konzession auf letzten Drücker

Beitrag in der Schweiz am Wochenende vom 13. Oktober 2018:

 

 

AKW Gösgen holt sich Konzession zur Wassernutzung auf den letzten Drücker

Das Kernkraftwerk Gösgen bekam das erneuerte Recht auf die Wassernutzung erst eine Woche vor Ablauf des alten.

Fast schien es so, als sei der Brandschutz derzeit das einzige Thema, das die Gemüter rund um das Kernkraftwerk Gösgen (KKG) umtreibt. Doch es ist nicht ganz so. Es gibt ein zweites Thema, das für den Betrieb der Anlage ebenfalls zentral ist. Am 29. September 1978 hatte der Kanton Solothurn dem KKG eine Bewilligung für die Entnahme und Rückgabe von Kühlwasser aus der Aare erteilt. Dauer: 40 Jahre – exakt die erwartete sichere Funktionsfähigkeit des Werks. Folglich ist die Wassernutzungskonzession präzis am 28. September 2018 abgelaufen. Deshalb fragte der Solothurner SP-Nationalrat Philipp Hadorn den Bundesrat am 19. September an, ob Gösgen am 29. September abgeschaltet werde oder ohne Bewilligung weiter betrieben werde. (mehr …)



Die Solothurner Stimmen in Bern

Session: Heute beginnt die Herbstsession der eidgenössischen Räte. Wie sich die Solothurner Parlamentarier positionieren.

 

Beitrag in der Solothurner Zeitung als PDF:



Interview: Abbau bei SBB Cargo: «Dieser Abbau kann und muss gestoppt werden»

Am 29. Juni informierte SBB Cargo die Sozialpartner im Begleitausschuss über den Stand des im Februar vom SBB-Verwaltungsrat abgesegneten Abbaus von Arbeitsplätzen und Bedienpunkten: Die Zahl der Mitarbeitenden soll von rund 2200 im Februar 2018 auf noch rund 1400 im Jahr 2023 fallen. Und von den aktuell übrig gebliebenen rund 340 Bedienpunkten soll die Hälfte überprüft werden. kontakt.sev hat beim zuständigen SEV-Gewerkschaftssekretär Philipp Hadorn nachgefragt, wo der Abbau zurzeit steht und ob sich dieser noch stoppen lässt.

Beitrag im SEV-Kontakt als PDF: (10/18 vom 12. Juli 2018):



Medienkonferenz SP: «Für einen starken Service public zum Wohle aller»

Zur Beschäftigung und den Arbeitsbedingungen

Die Willensnation Schweiz ist ein Land der Regionen. Der Service public ist ein Eckpfeiler für den Zusammenhalt und die Entwicklung der Menschen in der Schweiz. Für die SP steht der Mensch im Mittelpunkt. Nicht auf die unverzichtbaren Service public – Leistungen der öffentlichen Hand lege ich in meiner Auslegeordnung meinen Fokus. Die entscheidende Bedeutung der Arbeit zur Erbringung dieser Leistungen für Einzelpersonen, deren Angehörige, ganze Dörfer und Regionen werde ich hervorheben. Nebst dem «Entwicklungsmotor» Infrastruktur sind die Arbeitsplätze mit anständigen Arbeitsbedingungen auch für die (Rand-)Regionen entscheidend. Sichere Arbeitsplätze und faire Arbeitsbedingungen sollen den Beschäftigten ein anständiges Leben, erfüllende und sinnfördernde Tätigkeit und Entwicklung, Absicherung in «Zäsuren des Lebens» und im Alter, sowie Vereinbarkeit von Familie/Sozialleben und Beruf ermöglichen. Eine demokratische Mitwirkung der Beschäftigten in öffentlichen Betrieben ist zwingend, bedeutet diese doch Mehrwert für den Betrieb, die Leistungsempfänger und dient der Motivation der Leistungserbringer (mehr …)



Wenn viel Geld zur Mangelware deklariert wird

Die Bundesfinanzen sind gesund und rechtfertigen keinen Abbau bei Sozialversicherungen und Service public.

Nerven brauchte das Anhören der Voten zur Rechnung 2017: Satte 2,8 Milliarden Franken Überschuss weist die Bundesrechnung 2017 aus. Ohne Rückstellungen für mögliche Rückforderungen der Verrechnungssteuer wäre gar ein Überschuss von 4,8 Mia. Franken entstanden. Bei diesen Zahlen geltend zu machen, es sei an der Zeit, den Gürtel enger zu schnallen, ist fragwürdig. Natürlich ist es richtig und wichtig, dass mit jedem Bundesfranken effizient und sorgfältig gewirtschaftet werden muss. Zutreffend ist auch, dass wir einige Grossprojekte vor uns haben, die etwas kosten werden. Tatsache ist aber, dass wir mit der Steuerreform 17 eine weitere Einnahmenerosion riskieren. Auch mit einer ergänzenden AHV-Finanzierung gemäss «Vorschlag Ständerat» braucht es eine weitere Reform zur Altersvorsorge. 

Die gesunde wirtschaftliche Situation in unserem Land mit guten Perspektiven muss zu einem Bekenntnis und zum Tatbeweis führen, dass anständige Renten, von denen jede und jeder im Alter leben kann, gesichert und die Sozialversicherungen nicht dauernd infrage gestellt werden. Dass auch der Service public gesichert wird, dass die Löhne regelmässig angepasst werden und dass Solidarität im In- und Ausland ins rechte Licht gerückt wird. 

Neat-Projekte: Erfolg der Gemeinschaft Bei der Präsentation des Berichtes der Neat-Aufsichtsdelegation (NAD), die ich gegenwärtig präsidiere, konnte ich im Nationalrat darlegen, wie sich der Mut zu Grossprojekten mit den drei Basistunnels lohnt: In der Schweiz sind wir in der Lage, ein Projekt für den öV mit einem Kostenrahmen von 24 Milliarden Franken über gut zwei Jahrzehnte zu planen und zu realisieren! 

BAV: rote Karte Das Fiasko um die Vergabe der Fernverkehrskonzessionen machte es klar: Das Bundesamt für Verkehr hat sich mit seinem Wettbewerbseifer ins Offside manövriert. 

Mit Vorstössen im Rat und der Verkehrskommission verlange ich nun den «Schaden» zu berechnen und Weichen zu stellen, damit in Zukunft ein Fairplay gesichert wird. Damit wir auch in Zukunft einen Service public mit guten öV-Angeboten, passenden Investitionen und anständigen Jobs haben! 

Philipp Hadorn, Gewerkschafts- sekretär SEV und Nationalrat SP/SO 

Beitrag im SEV-Kontakt: (08/18 vom 14. Juni 2018)

 



Umwelt schonen und Kosten sparen

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Beitrag als PDF



Fernbus-Konzessionen

Nationalrat verpasst Chance, den Schweizer Fernverkehr zu schützen

Der SEV bedauert, dass der Nationalrat die Änderung des Personenbeförderungsgesetzes Art. 9 betreffend Konzessionserteilung für nationale Fernbuslinien abgelehnt hat. Der Schweizer Fernverkehr ist ein Erfolgsmodell, das durch die Konkurrenz von Fernbussen gefährdet wird.

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Parlament stoppt Railfit 20/30 nicht

Als die SBB im Herbst 2016 mit ihrem Railfit-Sparprogamm den Abbau von 1400 Stellen bis 2020 bekannt gab, reichte SEV- Gewerkschaftssekretär und Nationalrat Philipp Hadorn im Parlament die Motion «Den ‹McKinsey-Express› bei den SBB stoppen» ein. Doch der Nationalrat lehnte es nun am 27. Februar auf Antrag des Bundesrats ab, Railfit zu stoppen und der SBB neue Vorgaben zu machen. Obwohl Hadorn vor dem Abbau von Leistungen und Qualität bis hin zu Sicherheitsproblemen warnte. Abgelehnt wurde auch Hadorns Motion, die den Bundesrat mit Massnahmen zum Erhalt der Gotthard-Bergstrecke inklusive Zugbegleitung beauftragt hätte.

Beitrag im SEV-Kontakt:

 

 



SBB Cargo verlagert Güter auf die Strasse

800 Stellen und 170 Bedienpunkte im Visier: «Fitnessprogramm» ist eine gefährliche Abmagerungskur

SBB Cargo verlagert Güter auf die Strasse

SBB Cargo plant bei Personal und Wagenla-dungsverkehr den Kahlschlag. Dieser ist übereilt, strategisch falsch, stösst die Kunden vor den Kopf und verlagert Güter auf die Strasse – auf Kosten von Bevölkerung, Umwelt und Personal. Darum ist der SEV dagegen. Dass die SBB-Führung gleichzeitig den Kündigungsschutz im GAV angreift, ist sozial unsensibel und völlig inakzeptabel.

Der für Cargo zuständige SEV-Gewerkschaftssekretär Philipp Hadorn kritisiert den Abbau Hunderter Stellen in Fläche und Zentrale im Eiltempo als vermessen und schädlich: «Die letzten Reorganisationen sind noch nicht fertig umgesetzt und führen schon jetzt zu Personalengpässen und prekären Situationen. Die Verunsicherung der Mitarbeitenden ist enorm, viele arbeiten am Limit oder darüber. Zusammen mit den ungeheuerlichen Forderun- gen der SBB bei den GAV-Verhandlungen kann dieser weitere Angriff auf das Personal zu Massnahmen des Zornes und Kampfes führen! Mit den be- troffenen Mitgliedersektionen werden wir unser weiteres Vorgehen besprechen. (mehr …)



SRF ECO: Beitrag zu SBB Cargo mit Philipp Hadorn live im Studio

SBB Cargo: Halbherziger Bundesrats-Vorschlag

Die Gütertransport-Tochter der SBB schreibt seit ihrem Bestehen fast nur rote Zahlen. Niemand zweifelt daran, dass sich etwas ändern muss. Wie viel Autonomie braucht SBB Cargo, um profitabel zu werden? Darüber ist eine Diskussion entbrannt. Jetzt schickt der Bundesrat einen Vorschlag in den Nationalrat. Doch dieser geht nicht weit genug.

SBB Cargo: SEV gegen Stellenabbau

Noch vor der Parlamentsdebatte kündigte SBB-Cargo Chef Ende vergangener Woche einen massiven Stellenabbau an. Verbände und Gewerkschaften sind entrüstet, dass die SBB schon jetzt Fakten schaffen. Live im Studio spricht Reto Lipp mit Philipp Hadorn, Zentralsekretär der Gewerkschaft des Verkehrspersonals und Solothurner SP-Nationalrat.

Dieser Beitrag erschien am 26. Februar 2018 in SRF ECO