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Kolumnen

Ich schreibe regelmässig Kolumnen für verschiedene Medien. Diese können sie hier lesen und als PDF herunterladen.

Wer in Gott eintaucht, taucht bei den Armen wieder auf! – Insist

Wer in Gott eintaucht, taucht bei den Armen wieder auf!

Das Bildungsangebot der Schweiz ist beachtlich. Grundsätzlich gibt es in der Schweiz einen Konsens über die Bedeutung der Chancengleichheit. Erst seit den kürzlichen Sparübungen im Parlament wird am Prinzip der unentgeltlichen Erstausbildung kräftig geritzt. Aber: Für die Entwicklung eines Menschen sind nach aktueller Lehre «lieben, fördern und fordern» lebenswichtig. Gegenwärtig werden die Rahmenbedingungen für die Entwicklung der Jungen von «Staatsabbauern und Steuer-Erosionisten» bereits in der Schweiz arg bedrängt, in Entwicklungsländern ist die Situation dramatisch.

Bei einem Besuch in Madagaskar musste ich kürzlich zur Kenntnis nehmen, wie viele Kinder wegen den Materialkosten auf den Schulbesuch verzichten. Mit der Abgabe von UNICEF-«School-Kits» wird durch Partnerorganisationen versucht, hier Abhilfe zu schaffen. In Kriegs-, Flücht- lings- und Katastrophengebieten werden heute Millionen von Kindern ihrer Chancen beraubt. Es fehlt an einer gesetzlichen Grundlage der Durchsetzung und/oder Infrastruktur, damit die Basis zur Entwicklung gelegt werden kann. Laut Parlamentsbeschluss sollte die Schweiz 0,7% des Nationaleinkommens in die Entwicklung von Menschen ausserhalb ihrer Grenzen investieren. Aktuell drückt das Parlament diese Beiträge auf unter 0,5%. Dabei geht es um Millionen – nicht nur Franken, sondern auch um Menschen in Not, Armut und im Krieg – oder auf der Flucht. Was hat dies alles mit «integriertem Christsein» zu tun? Kann ich Loblieder singen und vorbeigehen, wenn andere verwundet sind? Kann ich beten, ohne selbst zu handeln? Kann ich mich entscheiden zwischen evangelikal und sozial? Das zu beantworten haben viele versucht. Diese Antwort trifft den Kern: «Wer in Gott eintaucht, taucht bei Menschen – bei den Armen – wieder auf!» Vielleicht ist dies das wahre Geheimnis der Jahreslosung 2017*, sicher aber der Schlüssel zu einer gelebten Solidarität!

*Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch (Hes 36,26).

Philipp Hadorn ist Nationalrat SP, Zentralsekretär der Gewerkschaft des Verkehrspersonals SEV und lebt mit seiner Frau und den drei Jungs in Gerlafingen SO, wo er sich in der evangelisch-methodistischen Kirche engagiert.

DIESER ARTIKEL ERSCHIEN IM JANUAR 2017 IM MAGAZIN INSIST

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PODIUM – IDEA SPEKTRUM

Podium

Der Schein der dritten Adventskerze erhellt unsere Stuben. In der Kuppelhalle im Bundeshaus steht nun vor dem 24 Tonnen schweren Monument mit den „drei Eidgenossen“ ein mächtiger Weihnachtsbaum. Zu Fragen der Tabakprävention, Finanzen und der Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative ereifern wir uns in den Räten. Schuldenbremse, Budget 2017, Finanzplan 2018-2020 und ein sogenanntes Stabilisierungsprogramm sind traktandiert. Letztere haben es in sich. Stabilität ist Grundlage des Friedens in unserem Land. Dazu gilt es Sorge zu tragen. Kaum jemand möchte Errungenschaften vergangener Jahrzehnte missen: Begrenzung der Höchstarbeitszeit, Mindestanspruch von Ferien, Familienzulagen, Versicherungsleistungen bei Mutterschaft, Krankheit und Unfall, Frauenstimmrecht, Gleichstellung, Renten im Alter und bei Invalidität … Die Liste liesse sich verlängern. Für Gerechtigkeit, Solidarität und Sicherheit braucht es vertrauenswürdige, effiziente und bürgernahe Institutionen und Verwaltungen. Mit einem „De-Stabilisierungsprogramm“ stellen bürgerliche Parlamentsmehrheiten diese Stabilität in Frage. Ein zerstörender Spareifer erfolgt aber nicht etwa aus Not. Trotz wachsender Bevölkerung und Zunahme des Reichtums, sollen vernünftig steigende Staatsausgaben gedrosselt werden, auch die Solidarität mit Leidenden im In- und Ausland. Es wäre wohltuend, die Adventshoffnung mit der Jahreslosung 2017 erfüllt zu sehen: Gott schenkt uns ein neues Herz und legt einen neuen Geist in uns.*

*Hesekiel 36,26

Der Autor ist Nationalrat der SP, Gewerkschafter des Verkehrspersonals SEV, Präsident vom Blauen Kreuz Schweiz, engagiert sich in der evang.-method. Kirche und lebt mit seiner Frau und den drei Söhnen (19, 21 & 24 j.) in Gerlafingen SO, www.philipp-hadorn.ch.

DIESER ARTIKEL ERSCHIEN AM 14. DEZEMBER 2016 IM IDEA SPEKTRUM SCHWEIZ

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Gastbeitrag – Milliarden für alle oder wenige? Was die Schweiz wirklich ausmacht

Milliarden für alle oder wenige? Was die Schweiz wirklich ausmacht

Gastbeitrag von Philipp Hadorn*

Die Nachricht: Über 2 Milliarden Franken soll gemäss dem «Bilanz»-Rating das Durchschnittsvermögen der 300 Reichsten in unserem Land sein. Rund 500 000 Franken sei das durchschnittliche Vermögen der Bevölkerung. Demgegenüber besitzt die Hälfte der Menschen in unserem Land weniger als 95 000 Franken.

Der Kommentar: 1989 hatten die 100 Reichsten in unserem Land 66 Milliarden. Das entspricht etwa dem vorgesehenen Budget 2017 der Schweiz. 2 Milliarden machte der Bund in den vergangenen zehn Jahren Überschuss – und zwar pro Jahr.

Vielen Menschen in unserem Land geht es gut. Das macht Freude. Probleme haben Menschen in Tieflohnbranchen, mit kleinen Renten, Eltern mit mehreren Kindern oder wenn Familien auseinanderbrechen. Auch Krankheit kann in materielle Not führen. «Wenn Ende Lohn noch so viel Monat übrig bleibt» wird bittere Realität. Zudem gibt es auch die Menschen in der «Warteschlaufe». Nach der Flucht aus Verfolgung ist unklar, ob sie bei uns ein Bleiberecht erhalten. Sie müssen mit dem Allernotwendigsten durchkommen.

In der nationalen Finanzpolitik setzen wir uns mit diesen Themen intensiv auseinander. Finanztechnisch heisst dies beispielsweise Schuldenbremse. Über ausserordentliche und ordentliche sowie gebundene und ungebundene Ausgaben wird debattiert. Spar- und Abbauprogramme werden munter geschnürt.

Doch was steht dahinter, wenn die Vermögen in unserem Land stetig wachsen, persönliche Ansprüche steigen, Wahlmöglichkeiten zunehmen und der Hunger nach Konsum unersättlich wird?

Gleichzeitig leben unter uns Menschen, denen der Berufseinstieg nicht gelingt, als «50plus» keinen Job mehr finden, Ergänzungsleistungen oder Sozialhilfe brauchen oder nur dank Prämienverbilligung die Krankenkasse bezahlen können. Menschen fühlen sich geplagt von Existenzängsten und erleben unsere Leistungsgesellschaft als Bedrohung.

Was ist nun die Aufgabe unseres Staates? Instrumente zur (sozialen) Sicherheit entwickeln und Chancen anbieten! Eine rechtsbürgerliche Mehrheit im Nationalrat will das Umgekehrte. Die Leistungen des Staates werden gekürzt. Durch die Aufgabenverteilung zwischen Bund, Kantonen und Gemeinden treffen die Abbauvorhaben inzwischen Prämienverbilligung, Bildung, Infrastruktur und den öV, faktisch die ganze Palette des Service public. Auch vor Kürzungen der Beiträge für Jugend, Sport, Gleichstellung und internationale Zusammenarbeit wird nicht haltgemacht.

Weshalb soll die öffentliche Hand bei wachsendem Wohlstand derartige Krisenszenarien fahren? Unser Staat wird «schlechtgeredet». Ein jahrelanges «Staatsbashing» trägt seine Früchte. Nicht wenige Menschen in unserem Land glauben, jeder Steuerfranken sei verlorenes Geld. Vergessen wird die Palette der Leistungen, die dieser Staat erbringt. Am Schalter werden wir als Kunden behandelt, funktionierende Infrastruktur von Wasser, Energie bis Entsorgung ist Standard, und unser öffentliches Bildungswesen sichert, dass eine angepasste Ausbildung mit Entwicklung und Entfaltung möglich ist.

Trotz vergleichsweise tiefen Steuern folgt nun der Bubentrick mit der «Einnahmen-Erosion». Unternehmenssteuerreform III, Strassenfonds NAF u. a. m. sollen Löcher in die Staatskasse reissen. Bereits auf Vorrat wird auf Kosten von Sozialem und der Umwelt gespart. Der Höhepunkt bildet wohl das «Beinahe-Ausscheren» aus der internationalen Solidarität, mit der Abkehr von den Zielen für die Entwicklungshilfe.

Warum weigern sich rechtsbürgerliche Kreise, genügend Mittel für die Durchsetzung «ihres» restriktiven Asylgesetzes bereitzustellen? Warum werden dem Bundespersonal mehr Stress und schlechtere Arbeitsbedingungen verpasst? Wie kommt eine SVP dazu, mit uns das Bundesbudget 2017 abzulehnen, wenn sie doch für ihre «destabilisierenden Vorhaben» weitgehende Mehrheiten fand? Nur ungelöste Probleme schaffen Verunsicherung und können für Kampagnen missbraucht werden. Oder schliesst sich ganz einfach der Kreis, dass gewisse Kräfte den Staat auf Superreiche ausrichten wollen?

Bleiben wir haushälterisch und sorgsam mit unseren öffentlichen Mitteln. Schauen wir, dass auch Recht und soziale Sicherheit gut organisiert gewährleistet bleiben – für Menschen von «hüben und drüben». «Eine Gesellschaft misst sich daran, wie sie die Schwächsten behandelt» – eine Adventsbotschaft, die sich bereits aus der Bibel in Matthäus 25, 40 ableitet. Tragen wir Sorge, dass die Willensnation Schweiz ihren Zusammenhalt und ihre Solidarität nicht auf dem Altar der «Jagd nach dem schnellen Geld» opfert. Parlament und Volk haben die kommenden Wochen Gelegenheit, den Tatbeweis zu erbringen.

* Philipp Hadorn ist SP-Nationalrat und Zentralsekretär der Gewerkschaft SEV und leitet die SP-Delegation der Finanzkommission. Er lebt mit seiner Frau und den drei Söhnen in Gerlafingen SO. 

Dieser Beitrag erschien am 04. Dezember 2016 in der Schweiz am Sonntag (Link)

 

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PODIUM – IDEA SPEKTRUM

Podium

Die Themen Grundversorgung und Service public beschäftigen Bevölkerung und Politik regelmässig. Der erneute Umbau der Post füllt Zeitungsspalten. Die SBB macht Schlagzeilen mit ihrem RailFit-Programm, das auch Verkaufsstellen ausdünnt und Arbeitsbelastungen ausreizt. Aus allen Regionen, Parteien und Milieus tauchen Fragen auf. Effizienzprogramme lösen einander ab, bevor laufende umgesetzt sind. Kostensenkungsprogramme können längstens nicht mehr durch Optimierung realisiert werden. Öffentliche Leistungen werden abgebaut, Spar-/Abbauprogramme geschnürt. Just in diesem Moment gibt der Bund bekannt, dass die Jahresrechnung 2017 über 2,2 Mia. besser ausfalle. Gleichzeitig reklamiert der aktuelle Finanzminister, dass der Abbau unbeirrt weitergeführt werde. Die Jagd auf gute Steuerzahlende, Private oder Firmen, führte zu einem Steuerwettbewerb, der plötzlich kantonale und kommunale Budgets in Schieflage bringt. Ja, gesetzliche Projekte in der Pipeline (USR III, NFA u.a.m.) drohen eine eigentliche Einnahmenerosion zu provozieren. Ein weitgehend gut funktionierender Staat wird mit einem Bashing diskreditiert. Während wirtschaftlich Starke locker den Wegfall staatlicher Leistungen mit eigenen Einkäufen wettmachen, rüttelt der Staatsabbau an unseren Grundwerten. Unter dem Titel „Gerechtigkeit macht ein Volk gross“ steht in Sprüche 14,31: „Wer die Schwachen unterdrückt, beleidigt den Schöpfer. Wer Hilflosen beisteht, ehrt Gott.“ Liebe zu Gott wird sichtbar in der Liebe zum Mitmenschen – (m)ein Ansporn!

Der Autor ist Nationalrat der SP, Gewerkschafter des Verkehrspersonals SEV, Präsident vom Blauen Kreuz Schweiz, engagiert sich in der evang.-method. Kirche und lebt mit seiner Frau und den drei Söhnen (19, 21 & 24 j.) in Gerlafingen SO, www.philipp-hadorn.ch.

DIESER ARTIKEL ERSCHIEN AM 01. NOVEMBER 2016 IM IDEA SPEKTRUM SCHWEIZ

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Geld verändert uns – Insist

Geld verändert uns

«Am Ende des Geldes ist noch so viel Monat übrig», lautet eine Redewendung. Je nach Milieu und Lebenssituation kennen wir das aus eigener Erfahrung: Wenn noch viele Rechnungen zu bezahlen sind, kann der Spielraum eng werden. Fakt ist aber auch: In der Schweiz sind finanzielle Mittel vorhanden und zwar reichlich. Für die Schweiz gilt aber dasselbe wie für Länder mit natürlichen Rohstoffen: Auch mit Geld muss verantwortungsbewusst umgegangen werden. Anvertraute Gaben, Talente und Mittel eröffnen Möglichkeiten. Es gilt, vor Gott, Mitmenschen und uns selbst zu prüfen, wie wir damit umgehen und was wir bewirken wollen (mehr …)



«Finanzstreich» gefährdet unsere Zukunft

Das Projekt «Einnahmenerosion», mit dem die bürgerliche Mehrheit Privatisierungen erzwingen und staatliche Leistungen für Bevölkerung und Wirtschaft zusammenstreichen will, gilt es zu torpedieren – auch an der Urne.

Während wir Linken verantwortungsbewusst überlegen, wie unsere Reformprojekte bei der Altersvorsorge, im Gesundheitswesen und für die internationale Solidarität zu finanzieren sind, probt die bürgerliche Mehrheit einen «Finanzstreich». Vorlagen mit den Titeln Konsolidierungs- und Aufgabenüberprüfungspaket (KAP), Stabilisierungsprogramm (StabP), Unternehmenssteuerreform (USR), Schuldenbremse (SB) und Einfrierung von Lohnkosten (LK) sind nach dem Rechtsrutsch bei den letzten Wahlen mehrheitsfähig geworden. Unterschiedlich sind die Schwerpunkte: KAP und StabP verlangen staatliche Leistungen zum Dumpingpreis, allenfalls auch Leistungsabbau. Die dritte Auflage einer USR will die Steuern für Unternehmen eklatant reduzieren. Die Schuldenbremse als Instrument zur Entmündigung der Mitglieder der eidgenössischen Räte soll Zustimmung zu Projekten mit Kostenfolge im Parlament ermöglichen, deren Umsetzung dann aber aufgrund der gleichen Schuldenbremse verhindert wird. (mehr …)



GASTKOMMENTAR zu den Spar- und Restrukturierungsplänen bei den Bundesbahnen

Meyer demontiert unsere SBB

Die Leistungen des öffentlichen Verkehrs stossen über die Grenzen unseres Landes auf Bewunderung: Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit und Service sind die Eckpfeiler. Die SBB sind mehr als eine Transportunternehmung: Für den Zusammenhalt der Willensnation Schweiz mit den unterschiedlichen Regionen und Kulturen sind die Service public-Unternehmen entscheidend. Die Erschliessung von Zentren und Randregionen hat eine Bedeutung, die weit über unverzichtbare Impulse für Tourismus und Wirtschaft hinausgeht. Die dezentralen Strukturen mit den Arbeitsplätzen über die ganze Schweiz verteilt befruchten die Entwicklung schweizweit. (mehr …)



PODIUM – IDEA SPEKTRUM

Podium

Sie tragen einen „Fisch“ an Ihrer Jacke, einen Kleber auf Tasche oder Fahrzeug? Den christlichen Fisch, ICHTHYS, als Bekenntnis für „Jesus Christus, Gottes Sohn, Retter und Erlöser“? Sie werden darauf angesprochen – mal aus Interesse, mal mit Spott, mal mit Achtung? Sie legen dar, dass dies ein Glaubenssymbol der Christen ist? Nein, nein, es gehe dabei nicht um eine Organisation. Christen aller Kirchen nutzen dies. Fühlen Sie sich nun akzeptiert oder diskriminiert? Sie erwarten, dass Ihr Bekenntnis respektiert wird. Zu Recht! Ich kenne Muslime. In unserem Industriedorf ist ihr Anteil beachtlich. Auch sie tragen ihre Symbole, organisieren sich nach ihren verschiedenen Glaubensprägungen. Ihr Bekenntnis führt oft zu Vorbehalten, Nachteilen und auch zu Angst – gerade von Christen. Ich bin dankbar, in einem Land zu leben, wo Glaubens- und Gewissensfreiheit geschützt sind, auch das Recht für Versammlungen. Auch ich kenne Unbehagen gegenüber Unbekanntem und Fremden. Gespräche erlebe ich zwar gelegentlich mühsam und herausfordernd, aber mehrheitlich bereichernd. Geschützte Rechte dürfen zu keinen Benachteiligungen führen. Bin ich in meiner Beziehung zu Christus verwurzelt, ist mein Leben nicht von Angst geprägt. In Joh. 16,33 sagt uns Jesus, dass er uns „all dies“ gesagt habe, damit wir Frieden haben. Ermutigung ist uns zugesichert. So trage ich „mit Stolz mein Fischli“ und lebe was mich Jesus lehrte: Auch den Gleich- und Andersglaubenden zu achten. Oder gelingt es mir gar, diesen zu lieben?

Der Autor ist Nationalrat der SP, Gewerkschafter des Verkehrspersonals SEV, Präsident vom Blauen Kreuz Schweiz, engagiert sich in der evang.-method. Kirche und lebt mit seiner Frau und den drei Söhnen (19, 21 & 24 j.) in Gerlafingen SO, www.philipp-hadorn.ch.

DIESER ARTIKEL ERSCHIEN AM 28. SEPTEMBER 2016 IM IDEA SPEKTRUM SCHWEIZ

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Podium – Idea Spektrum

Podium

Gerade haben Sie sich entschieden, diese Kolumne zu lesen. Das freut mich! Tagtäglich haben wir Entscheidungen zu treffen – sei dies für den Morgenkaffee, den Anruf an einen Freund, den Besuch bei der Nachbarin, den Zvieri für die Tochter, das Öffnen eines Briefes, die Annahme eines Auftrages, die Erledigung einer Arbeit, die Zeit für einen Moment der Stille.  (mehr …)



Podium – Idea Spektrum

PODIUM

Die Sommersession der eidgenössischen Räte ist vorbei. Den Gotthard-Basis-Tunnel eröffneten wir am 3. Juni. Die NEAT-Aufsichtsdelegation NAD, deren Mitglied ich bin, führt die Oberaufsicht dieses Drei-Tunnel-Projekts. Auch als Mitglied der Verkehrs- und Finanzkommissionen des Nationalrates (NR) haben diese Projekte in meiner politischen Arbeit einen Stellenwert, ebenfalls als Zentralsekretär der Gewerkschaft des Verkehrspersonals SEV im Hinblick auf die Beschäftigten. (mehr …)