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Kolumnen

Ich schreibe regelmässig Kolumnen für verschiedene Medien. Diese können sie hier lesen und als PDF herunterladen.

Podium – Idea Spektrum

Podium

Gerade haben Sie sich entschieden, diese Kolumne zu lesen. Das freut mich! Tagtäglich haben wir Entscheidungen zu treffen – sei dies für den Morgenkaffee, den Anruf an einen Freund, den Besuch bei der Nachbarin, den Zvieri für die Tochter, das Öffnen eines Briefes, die Annahme eines Auftrages, die Erledigung einer Arbeit, die Zeit für einen Moment der Stille.  (mehr …)



Podium – Idea Spektrum

PODIUM

Die Sommersession der eidgenössischen Räte ist vorbei. Den Gotthard-Basis-Tunnel eröffneten wir am 3. Juni. Die NEAT-Aufsichtsdelegation NAD, deren Mitglied ich bin, führt die Oberaufsicht dieses Drei-Tunnel-Projekts. Auch als Mitglied der Verkehrs- und Finanzkommissionen des Nationalrates (NR) haben diese Projekte in meiner politischen Arbeit einen Stellenwert, ebenfalls als Zentralsekretär der Gewerkschaft des Verkehrspersonals SEV im Hinblick auf die Beschäftigten. (mehr …)



Die Gesellschaft zum Blühen bringen – Insist

Die Gesellschaft zum Blühen bringen

Herrlich, wie es jetzt wieder blüht! Noch ist nicht bei allen Blüten zu erkennen, ob oder welche Früchte entstehen werden. Geht es uns im Leben nicht auch so? Wir geben unsere Inputs in Beziehungen, Familie, Gemeinde oder Gesellschaft. Wissen wir, was daraus wird? Nicht einmal der Glanz gegenwärtiger Blüten lässt verbindlich auf mögliche Früchte schliessen. (mehr …)



PODIUM – IDEA SPEKTRUM

Kolumne „Podium“ 11. Mai 2016

Podium

Herrlich, wie es jetzt blüht! Noch ist nicht bei allen Blüten zu erkennen, ob oder welche Früchte entstehen werden. Geht es im Leben nicht auch so? Wir geben unsere Inputs in Beziehungen, Familie, Gemeinde oder Gesellschaft. Wissen wir, was daraus wird? Nicht einmal der Glanz gegenwärtiger Blüten lässt verbindlich auf mögliche Früchte schliessen. Viele Menschen geniessen in unserem Land respektablen Wohlstand. Welcher Blüten Frucht ist dies? Treibt unser Wohlstand gar andere Men- schen in Not, Hunger und Flucht? Funktionieren eines Rechtsstaates mit garantiertem Zugang zu Bildung, Mobilität und (mehr …)



Mein Standpunkt – links.so

Unser Selbstverständnis

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DIESER ARTIKEL ERSCHIEN IM MAI 2016 IM links.so DER MITGLIEDERZEITUNG DER SP SO



Für die Freiheit politisieren – INSIST

FREIHEIT IN DER POLITIK

Freiheit ist ein beliebtes politisches schlagwort – sowohl bei linken wie auch rechten Politikern. Freiheit ist aber auch ein schlüsselwort des Reiches Gottes. Zwei christlich motivierte Politiker, Werner Messmer (alt-NR FdP) und Philipp Hadorn (NR SP) erklären, was sie unter Freiheit verstehen und wie sie die biblischen Perspektiven der Freiheit in ihr politisches Wirken einfliessen lassen.

DIESER ARTIKEL ERSCHIEN IM APRIL 2016 IM MAGAZIN INSIST

Artikel als PDF: 

 

 



Freiheit zur suche nach Wahrheit – INSIST

Seit Monaten üchten Tausende von Menschen aus Diktaturen. Angetrieben von der Suche nach Freiheit, denn der Druck auf Menschen fördert die Sehnsucht nach einer ganzheitlichen Freiheit. Ist dies nicht auch eine Chance? Der Wunsch, das eigene Leben gestalten zu können, die eigenen Wertvorstellungen und die persönliche Würde zu nden kann zur Triebfeder für Veränderungen werden. Auf der Flucht vor Repressionen nden Menschen beim Suchen nach einer neuen Zukunft sehr verschiedene Antworten. Das kann verunsichern, bietet aber Chancen und Risiken: Es geht darum, eigene Vorstellungen zu überprüfen, einen Neuanfang zu wagen und auch neu(e) Begegnungen mit Gott und Menschen zu erleben. Menschen, die sich verändern, können zu neuen Lebensweisen, Weltanschauungen und Glaubenshaltungen kommen und irritieren damit das bisherige oder auch das neue Umfeld.

Als freiheitsliebender Mensch möchte ich alle Menschen achten und lieben, unabhängig davon, ob sie zu gleichen Erkenntnissen in Fragen von Gesellschaft und Glaube kommen wie ich. Gleichzeitig nehme auch ich mir die Freiheit, «meine Erkenntnis» zu (er-)leben. Paulus schreibt: «Darum: Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden¹.» Vielleicht spricht er hier auch von der Freiheit in Christus, Gleich- bzw. Andersdenkende und -glaubende zu lieben und vorbehaltlos anzunehmen, wie das Jesus auch mit mir gemacht hat. Ich glaube, dass diese Freiheit der Liebe Christi unsere Gesellschaft «hüben und drüben» verändern kann. Für diese Revolution der Liebe Christi bin ich bereit, mit einem offenen Herzen auch grosse Risiken einzugehen.

¹ 2 Kor 5,17

Philipp Hadorn ist Nationalrat SP, Zentralsekretär der Gewerkschaft des Verkehrspersonals SEV und lebt mit seiner Frau und den drei Jungs in Gerlafingen SO, wo er sich in der evangelisch-methodistischen Kirche engagiert.

DIESER ARTIKEL ERSCHIEN IM APRIL 2016 IM MAGAZIN INSIST



Podium – Idea Spektrum

Kolumne „Podium“ 30. März 2016

Ostern „all inclusive“

Montag, 21.3.2016: ein Tag des Schreckens. Das Attentat in Brüssel tötet Dutzende Menschen. Viele werden verletzt. Die Erinnerung an „das Ereignis von Paris 2015“ lebt auf. Fragen, Trauer und Ohnmacht mischen sich.

Am 21.3. begann auch unsere zweitägige Sitzung der Finanzkommission (FK-N). Erst vor wenigen Jahren beschlossen wir im Parlament, bis im Jahr 2020 die Entwicklungshilfe auf 0,7 % unseres Bruttonationaleinkommens zu steigern. Aktuell sind es knapp 0,5 %. Noch treibt unvorstellbare Not tausende Menschen in die Flucht. Millionen (!) sitzen in Flüchtlingslagern fest. In der Frühlingssession 2016 verlangten Mehrheiten in der Steuerreform USR III Geschenke für die Unternehmen in Milliardenhöhe. Nun beantragt die FK-N, die Entwicklungshilfe um 20 % zu senken. Die Kosten für Asylsuchende in unserem Land inklusive. Auch Projekte von christlichen Hilfswerken würden zerstört. Das Bekenntnis ist vergessen, lieber in die Hilfe vor Ort zu investieren und damit Werte von Demokratie, Stabilität und Gerechtigkeit zu stärken. Der Boden für Radikalisierung und Gewalt wird damit genährt. (mehr …)



Gastkommentar zum Plan B der Strombarone

AKW-Betreiber: Der Ruf nach Staatshilfe!

Jetzt wird es publik: Die traditionellen Stromgiganten stehen am Abgrund. Mit den Geschichten zur Arroganz der AKW-Betreiber, deren Umgang mit Andersdenkenden, deren Verhöhnung warnender Stimmen und derer Aktivitäten zur Zerstörung vieler beruflichen Laufbahnen von AKW-GegnerInnen liessen sich Bücher schreiben. Und zwar in mehreren Bänden.

Ursprünglich waren die Beteiligungen an den Stromkonzernen der Kantone strategischer Natur: Immerhin galt es die Versorgungssicherheit der Bevölkerung und Wirtschaft mit Energie sicherzustellen. Bereits im Kantonsrat kritisierte ich öffentlich, (mehr …)



PODIUM – IDEA SPEKTRUM

Ein Blick in die „Durchsetzungsröhre“

Durch zwei „Röhren“ ersetzte der az-Karikaturist Swen die Brillengläser – mit Namen Gotthard und Durchsetzung. Auf www.Respekt2016.ch formiert sich eine Bewegung, die den Blick in die „Durchsetzungsröhre“ wagt. Wer hat schon einmal erlebt, dass nach einer erfolgreichen Abstimmung während des eng befristeten Gesetzgebungsprozesses über die eigene Initiative gerade noch eine „Durchsetzungsinitiative“ lanciert wird? Der Erfolg der vom Volk verlangten Verschärfung gegenüber Ausländerinnen und Ausländern hat den Hunger der Initianten für Ausgrenzung offenbar noch nicht gestillt. Die SVP bewirtschaftet das Thema „Fremde“ gezielt, die Kampagne soll nicht enden. Wäre es eine billige Werbekampagne für irgendein Produkt, könnte dies mit Missachtung gestraft werden

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